

Projektbeschreibung
Unsere stationäre Pflegeeinrichtung verfügt über 71 Pflegeplätze, unterteilt in zwei Fachbereiche:
Haus 1:
Das Pflegepersonal betreut in diesem Bereich 38 Bewohnerinnen und Bewohner mit dem Alter entsprechenden Krankheitsbildern und kognitiven Fähigkeiten, deren Tagesstruktur gut umsetzbar ist.
Haus 2:
In diesem spezialisierten, geschützten Bereich werden 33 Bewohnerinnen und Bewohner mit Demenzerkrankung gepflegt und betreut. Wir haben hierfür eine Umgebung geschaffen, die eine Akzeptanz miteinander und untereinander schafft und Bedürfnisse ausgelebt werden können. Eine milieugerechte und farbenfrohe Wohnbereichsgestaltung trägt zur Orientierung bei.
Der Außenbereich ist parkähnlich angelegt, grenzt an eine Weide mit Schafen und bietet viel Platz für den Bewegungsdrang der Bewohner.
Eine Bushaltestelle im Park bietet den Bewohnern ein Gefühl von Sicherheit und Beständigkeit. Die Ein- und Ausgänge sind durch Zahlencode-Türen gesichert.
Eine Besonderheit bietet die Flexibilität durch die eigene Küche, in der Ernährungsgewohnheiten mit dem Krankheitsbild Demenz kurzfristig angepasst und umgestellt werden können. Die Selbstständigkeit wird unter anderem durch die begleitete Tischkultur versucht zu erhalten. Dies fördert soziale Kontakte untereinander.
Für Bewohner mit schwerer Demenzerkrankung und deren teils überforderte Angehörige ist diese Form der Betreuung sehr entlastend. Die Umgebung und das Konzept ist auf das „Leben mit Demenz" angepasst und wird ständig unter Einbeziehung der Angehörigen evaluiert. Wir haben viele Bewohner aus unserer Gemeinde und näheren Umgebung, die in unsere Einrichtung gezogen sind. Die Angehörigen, welche zumeist auch in der näheren Umgebung wohnen,
nutzen die Möglichkeit, ihre lieben Verwandten zu besuchen und hier den Tag zu verbringen.
Allgemein hervorzuheben ist die Zusammenarbeit im Dorf mit der Gemeinde, der Kita und dem Verein „Dorferleben Dümmer", die uns sehr stark bei der Integration unserer Bewohner in die Dorfgemeinschaft unterstützen.
Gemeinsame Feste werden geplant und durchgeführt, weiter ausgebaut und angeboten. Regelmäßig treffen sich die Kinder aus dem Kindergarten mit unseren Bewohnern. Durch die Gemeinde angebotene Workshops zur Beratung Betroffener und Interessierter bei Demenz werden von uns gerne angenommen und unterstützt. Das Zusammenleben mit der Dorfgemeinschaft wird aktiv gefördert, so sind unsere Bewohner fest im Dorfleben integriert.